Archiv für den Monat: November 2013

Nacht

Interessant und erhaben,
Allein und doch nicht.
Will dich spüren, mich an dir laben,
Fernab von allem Licht.

Bist kühn, bist gelassen,
Bist unwiderstehlich.
Kann es selbst kaum fassen.
Sei bei mir – ich sehne mich.

Sternenklar oder Wolkenbehangen
Mir ist es einerlei.
In dir muss ich nicht weiter bangen,
In dir fühl ich mich frei.

Umhüllt von deinen zarten Gewändern
Flehe ich: Bleibe! Geh nicht!
Doch niemals wird es sich ändern
Und der Morgen bringt das Licht.

EM 2012

Zur EM 2012 dachte ich am 29.06. (also am Tag nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalelf):

Gleich verkramt ihr eure Deutschlandfahnen wieder für 2 Jahre…
Aber in gut 3 Wochen werden wir wieder schief angeguckt, belächelt und für bescheuert erklärt, weil wir zu jedem Spiel unserer Mannschaft fahren wollen.
Ja gleich ist wieder fast 2 Jahre Pause für euch.
Aber dann… Dann seid ihr wieder die größten Fußballfans.

November

Nasse Socken von den Füßen streifen
Neugierig Post ohne Absender aufreißen
Nachtisch auch mal der Freundin schenken
Nicht immer ans eigene Wohl nur denken

Niesel, Nebel, November
Lieben, Leben, Lovember

Was ich will

Ich will in den Arm genommen werden. Nicht nur, wenn ich es nötig habe – sondern auch einfach mal so.
Ich will jemanden, der mich beschützt, aber auch eine verletzliche Seite hat.
Ich will mich nicht eingeengt fühlen aber auch nicht zu viel Freiraum haben.
Ich will immer ein offenes Ohr finden können und eigentlich aber nichts sagen müssen, um meine Gefühle ausdrücken zu können.
Ich will mich nicht einsam fühlen müssen, in einigen Momenten aber trotzdem nur für mich sein.
Ich will gern so akzeptiert werden, wie ich bin und trotzdem dazulernen und mich bessern.

Nichts

Wenn man’s genau nimmt, sind wir alle Nichts.
Was wäre die Welt denn ohne uns?
Sie wäre kaum besser oder schlechter.
Sie wäre eben genau so, wie auch jetzt.
Vielleicht um einen Deut anders – ein geringfügig anderer Geruch.
Unsere Plätze in der Gesellschaft würden durch andere Menschen ersetzt, die diese ebenso gut oder schlecht ausfüllen, wie auch wir es tun…

Nasskalter Herbsttag

Es ist schön.
Es ist schön, Menschen zu kennen, die einen mögen.
Es ist schön, in den Arm genommen zu werden.
Es ist schön, in den Arm zu nehmen.
Es ist schön, das Lachen des eigenen Kindes zu sehen.
Es ist schön, wenn an einem nasskalten Herbsttag die Sonne genau zu der Zeit durch die Wolken blitzt, wenn ich draußen unterwegs bin.
Ich mag Sonnenschein.
In mir scheint die Sonne gerade nicht.
In mir ist ein nasskalter Herbsttag.
Wieviel Regen muss fallen, bis die Sonne wieder scheint?
Was reißen die Wassermassen mit sich?
Werden sie alles verwüsten?
Alles, wie es gerade noch ist?
Wird denn Neues erblühen?

 

JEIN

Ja oder Nein?

JA – NEIN

NEIN!

DOCH!

Ach Mensch. Alles verwirrt mich.
Gefühle verwirren.
Menschen verwirren.
Menschen sind schuld an Gefühlen.

Heute Morgen noch himmelhoch jauchzend,
Gerade zu Tode betrübt.

WOW

WOW – dieses Kribbeln im Bauch,
Wenn ich dich auch  nur sehe.

PHANTASTISCH – die Flügel,
Die mir ein Kuss von dir verleiht.

PHÄNOMENAL – das Herzrasen,
wenn ich mal wieder an dich denke.

UNBESCHREIBLICH – die Geborgenheit
Die ich in deiner Nähe spüre.

UNERTRÄGLICH – die Sehnsucht,
Dich endlich wiederzutreffen.

FURCHTEINFLÖßEND – der Gedanke,
Dich irgendwann verlieren zu können!